Ein Netz mit 72 Standorten mit nur zwei Personen.

Die Herausforderung, die Lösung, das Ergebnis.
Kelvion ist ein weltweiter Spezialist für Wärmetauschlösungen mit rund 6.000 Mitarbeitenden an 72 Standorten weltweit. Mit dem globalen Wachstum des Unternehmens konnte die fragmentierte und teils unzuverlässige Netzinfrastruktur den modernen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Für einen sicheren, zuverlässigen globalen Betrieb und künftige Digitalisierungsinitiativen brauchte Kelvion ein skalierbares, leistungsstarkes WAN mit minimaler Komplexität - und einen Partner, der es über alle Standorte hinweg nahtlos liefert.
Die Herausforderung
Als wachsendes Unternehmen brauchte Kelvion ein skalierbares, sicheres und global verfügbares WAN - mit hoher Leistung, geringer Komplexität und zuverlässigem Betrieb.
Die Lösung
Ein vollständig gemanagtes SD-WAN von Open Systems mit nahtloser globaler Konnektivität, Sicherheit und 24/7-Experten-Support - alles aus einer Hand.
Die Ergebnisse
Ein schneller Rollout auf 90 Standorte weltweit in nur sechs Monaten. Hohe Sicherheit, erstklassige globale Konnektivität und spürbare Entlastung des IT-Teams durch Managed Services.
Eingesetzte Lösungen
Mehr Netz, von weniger Leuten betrieben.
Ein vollständig gemanagtes SD-WAN trägt Kelvions globalen Betrieb, sodass ein schlankes IT-Team ein weltweites Netz am Laufen hält, ohne Personal aufzustocken.
„In vier Jahren kein zusätzliches Netzwerkpersonal eingestellt.“
Wir haben uns kürzlich mit Thomas Muth, Vice President Group IT bei Kelvion, zusammengesetzt, um über die früheren Herausforderungen und Ziele des Unternehmens zu sprechen - und darüber, wie Open Systems eine umfassende Lösung geliefert hat.
Welche Herausforderung wollten Sie gemeinsam mit Open Systems angehen?

Als ich 2018 zu Kelvion kam, traf ich auf eine sehr heterogene und veraltete Netzinfrastruktur. Das bestehende WAN basierte weitgehend auf alten MPLS-Leitungen mit unzureichender Bandbreite - teils gemanagt, teils nicht gemanagt und oft schlecht administriert. So gab es etwa nur eine einzige zentrale VPN-Verbindung mit 100 Megabyte für den gesamten Konzern.
Angesichts des schon damals absehbaren globalen Wachstums von Kelvion entschieden wir uns, unser globales WAN grundlegend zu modernisieren. Die erste Herausforderung war, ein zukunftssicheres Architekturkonzept zu entwickeln. Mir wurde schnell klar, dass wir einen Partner brauchten, der maximale Flexibilität bietet, innovative Lösungen nutzt und sie global, konsistent und zuverlässig liefert - mit dem passenden Team dahinter.
Die heterogene und teils unzuverlässige Infrastruktur bedeutete, dass wir eine Lösung brauchten, die auch unter solchen Bedingungen eine sichere und leistungsstarke Standortanbindung gewährleistet. Eine globale, ausfallsichere Verbindung über das öffentliche Internet wurde zu einer zentralen Anforderung.
Um den richtigen Partner für unsere Netztransformation zu finden, führten wir eine umfassende Ausschreibung durch. Eine zentrale Anforderung war nicht nur, ein vollständig gemanagtes SD-WAN umzusetzen, sondern auch alle globalen Netzverbindungen aus einer Hand zu beziehen. Das war entscheidend, um eine durchgängige, leistungsstarke End-to-End-Konnektivität sicherzustellen und die Komplexität in Betrieb und Support zu reduzieren. Letztlich konnte nur Open Systems beide Komponenten - SD-WAN und globale Konnektivität - als integrierte Komplettlösung aus einer Hand bereitstellen. Nach einer gründlichen Marktanalyse entschieden wir uns bewusst für das Angebot von Open Systems: ein global standardisiertes, modernes SD-WAN inklusive Netzanbindung, vollständig vom Partner betrieben. Ausschlaggebend war das überzeugende Gesamtpaket aus hoher Qualität, technischer Flexibilität und attraktiver Kosteneffizienz.
Gemeinsam starteten wir ein internationales Rollout-Projekt und implementierten ein vollständig gemanagtes SD-WAN an den damals 90 Standorten weltweit - in nur sechs Monaten. Open Systems stellte die Security-Gateways bereit, die wir vor Ort installieren ließen. Parallel übernahm Open Systems die globale Beschaffung und Bereitstellung der benötigten Leitungen - eine logistisch und technisch sehr anspruchsvolle Aufgabe.
Im Verlauf des Projekts wurde mir klar, dass Open Systems nicht nur mit der Technik überzeugte, sondern besonders mit der durchgängig hohen Ausführungsqualität.
Rund ein Jahr nach dem SD-WAN-Rollout entschieden wir uns, unsere VPN-Kapazitäten auszubauen - auch, weil immer mehr Mitarbeitende flexibel und remote arbeiteten. Wir bestellten schnell eine große Zahl zusätzlicher VPN-Zugänge. Der gesamte Prozess lief reibungslos, und die Lösung ist bis heute stabil und leistungsstark geblieben. Auch das ist für mich ein klares Zeichen von Qualität und Skalierbarkeit.
Nur Open Systems konnte beide Komponenten - SD-WAN und globale Konnektivität - als integrierte Komplettlösung aus einer Hand bereitstellen.
Welche konkreten Ziele hatten Sie in Bezug auf eine schlankere IT-Organisation?
Ich komme aus dem Outsourcing-Umfeld, und für mich ist es ein Grundprinzip, Aufgaben an spezialisierte und, wo möglich, konsolidierte Anbieter zu delegieren, die sie besser, effizienter und in höherer Qualität erledigen können als wir selbst. Ich bin überzeugt, dass nicht alles intern erledigt werden muss - vor allem, wenn es weder wirtschaftlich noch qualitativ sinnvoll ist.
Ein Netz intern zu betreiben, würde allein für den operativen Betrieb mindestens fünf bis sechs Spezialisten erfordern - und das ohne 24/7-Abdeckung. Realistisch bräuchte es eher rund 14 Mitarbeitende im Schichtbetrieb, um das Qualitäts- und Verfügbarkeitsniveau zu erreichen, das Open Systems mit seinem globalen 24/7-Support bietet. Das wäre weder wirtschaftlich tragfähig noch strategisch zu rechtfertigen.
Open Systems betreibt täglich deutlich mehr Netze als wir - mit hoher Expertise und einem starken Fokus auf Qualität und Innovation. Ich nutze diesen Service bewusst effizient: Wir haben einen eigenen Service Manager, der eng mit Open Systems zusammenarbeitet, um unser Netz kontinuierlich weiterzuentwickeln - technologisch wie in puncto Sicherheit. Dazu gehören Firewalls, Sicherheitskonzepte, Infrastruktur - die gesamte WAN-Landschaft.
Wenn wir von einer schlanken Organisation sprechen, ist genau das gemeint: hochwertige externe Services zu wettbewerbsfähigen Gesamtbetriebskosten (TCO) nutzen, statt intern Funktionen aufzubauen, die andere besser und in größerem Maßstab liefern können. Genau deshalb war unsere Entscheidung für ein vollständig gemanagtes SD-WAN eine strategische - nicht nur eine technische.
Welche konkreten Verbesserungen haben Sie durch die Zusammenarbeit erlebt?

Genaue Zeit- oder Kosteneinsparungen lassen sich schwer beziffern, da wir weder die WAN-Geschwindigkeit noch die Produktivität einzelner Mitarbeitender systematisch messen. Deshalb würde ich die Frage anders beantworten: Seit wir mit Open Systems arbeiten, hatten wir keinen einzigen durch deren Betrieb verursachten Ausfall - und das ist für mich ein zentraler Qualitätsindikator.
Viele Unternehmen erleben, dass WAN-Anbieter zwei- oder dreimal im Jahr Ausfälle verursachen - oft durch fehlerhafte Updates -, die zu echten Produktionsverlusten führen. Produktionslinien stehen still, Mitarbeitende können nicht arbeiten, und kritische Geschäftsprozesse werden gestört. Solche Vorfälle haben wir mit Open Systems nie erlebt - nicht einmal bei planmäßigen Updates, die regelmäßig an den Security-Gateways oder zentralen Komponenten durchgeführt werden.
Auch bei der Sicherheit sehen wir große Vorteile. Würden wir das WAN selbst betreiben, wären wir für alle lokalen Komponenten verantwortlich - vor allem Switches und Firewalls. Bei 72 Standorten sprechen wir von mindestens 72 Switches. Jeder müsste regelmäßig mit der neuesten Firmware aktualisiert werden. Zudem wären wir für das Verwalten und Pflegen von Firewall-Regeln, Whitelists, Blacklists und vielem mehr verantwortlich.
Heute übernimmt Open Systems all das für uns - vollständig gemanagt, nach Best-Practice-Methoden und im Einklang mit aktuellen Sicherheitsstandards. Das reduziert die Arbeitslast unseres internen Teams deutlich und sorgt zugleich für ein durchgängig hohes Sicherheitsniveau in unserem globalen Netz.
Wie hat die Zusammenarbeit Ihre interne Teamstruktur oder die Anforderungen an Kompetenzen beeinflusst?
Dank der Zusammenarbeit mit Open Systems mussten wir in den vergangenen vier Jahren kein zusätzliches Netzwerkpersonal einstellen. Wir betreiben unser globales Netz derzeit mit gerade einmal anderthalb Vollzeitäquivalenten - einem internen Mitarbeiter und einem externen Spezialisten.
Möglich ist das, weil eine zentrale Ansprechperson für die Abstimmung mit Open Systems genügt - über regelmäßige technische Reviews, die Update-Koordination und die strategische Netzentwicklung.
Dank der Partnerschaft mit Open Systems haben wir nicht nur den Aufbau eines größeren internen Netzwerkteams vermieden, sondern profitieren auch von einem professionell gemanagten, hochverfügbaren und topaktuellen Netz. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, ein globales SD-WAN effizient, sicher und skalierbar zu betreiben - mit minimalem Personaleinsatz.
Sie nutzen auch das ZTNA von Open Systems. Wie sind Ihre Erfahrungen?
Für Wartungszwecke ist es gelegentlich nötig, externen Partnern Zugriff auf unsere Systeme zu gewähren. Früher geschah das über klassisches VPN, wodurch externe Dienstleister potenziell Zugriff auf das gesamte Netz hatten.
Mit dem ZTNA (Zero Trust Network Access) von Open Systems können wir Zugriffe heute weitaus granularer, sicherer und regelkonformer steuern. Externe Partner erhalten nur Zugriff auf die konkreten Anwendungen oder Systeme, die sie tatsächlich benötigen - mehr nicht.
Das bedeutet für uns einen deutlichen Sicherheitsgewinn und reduziert zugleich den administrativen Aufwand. ZTNA ermöglicht eine viel präzisere Zugriffssteuerung auf Anwendungsebene, ohne die Flexibilität einzuschränken, die externe Dienstleister brauchen.
Externe Partner erhalten nur Zugriff auf die konkreten Anwendungen oder Systeme, die sie tatsächlich benötigen - mehr nicht.
Wie planen Sie, Ihre IT-Organisation weiterzuentwickeln?
Ich entwickle unsere IT-Organisation im Gleichschritt mit dem Wachstum der Kelvion-Gruppe. In den vergangenen drei Jahren sind wir deutlich gewachsen - personell wie technologisch -, wobei eine leistungsstarke IT als Partner des Geschäfts eine strategisch entscheidende Rolle spielt. Neben dem kontinuierlichen Ausbau unseres Teams treiben wir die Digitalisierung aktiv voran - besonders in Bereichen wie IoT, dem Einsatz von KI-Technologien, dem Prozessmanagement und dem Aufbau von KPI-Systemen in Produktionsumgebungen.
Unsere IT-Abteilung wächst nicht nur durch interne Einstellungen, sondern auch durch gezielte Partnerschaften - mit Unternehmen wie Open Systems und anderen spezialisierten Dienstleistern. Diese hybride Wachstumsstrategie erlaubt es uns, flexibel und bedarfsgerecht auf neue Anforderungen zu reagieren.
Ein zentraler Erfolgsfaktor ist für uns die Wachstumsflexibilität: Wir arbeiten bewusst mit externen Experten, um vorübergehend spezialisiertes Wissen einzubringen.
Wir wollen unsere IT-Abteilung in den kommenden Jahren nicht deutlich vergrößern. Stattdessen planen wir gezieltes, themengetriebenes Wachstum, stets eng an den strategischen Prioritäten der Gruppe ausgerichtet - ob durch interne Experten oder kompetente Partner.
Welchen Rat würden Sie anderen Unternehmen geben, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen?
Viele Unternehmen setzen noch auf veraltete Technik. Ein großes Problem liegt oft in der fehlenden Transparenz über die eigene IT-Infrastruktur - vor allem, was die eingesetzten Systeme und ihr Zusammenspiel betrifft. Um moderne Technologien zu nutzen, brauchen Unternehmen zuerst Klarheit über ihre bestehende IT-Landschaft.
Warum nutzen Unternehmen nicht die neuesten Technologien? Aus meiner Sicht gibt es zwei Hauptgründe: erstens die Kostenfrage - moderne Technologien erfordern Vorabinvestitionen. Zweitens die Angst vor dem Aufwand von Veränderungen. Die Migration auf moderne Lösungen wird oft als zu komplex oder zu riskant wahrgenommen.
Dennoch rate ich jedem Unternehmen dringend, sich aktiv mit neuen Technologien auseinanderzusetzen - besonders im Zusammenhang mit Cybersicherheit. Für global tätige Unternehmen ist es essenziell, dass ihr WAN - das Rückgrat der IT - ein hohes Sicherheitsniveau bietet. Das heißt: Es muss laufend aktualisiert, professionell überwacht und aktiv von echten Experten gemanagt werden, die rund um die Uhr ein Auge darauf haben.
Ich empfehle allen IT-Verantwortlichen, sich ehrlich zu fragen, ob dieser Standard in der eigenen Organisation erfüllt ist. Falls nicht, sollten sie aktiv nach Partnern suchen, die ein solches Projekt mit minimalem internem Aufwand umsetzen können. Denn oft ist es nicht die Technik, die Unternehmen bremst - es ist die Angst vor einem globalen Rollout.
Ich habe viele WAN-Projekte gesehen, die sich über Jahre hinzogen und am Ende keine verlässliche Leistung brachten. Die häufigsten Gründe: der falsche Partner oder die falsche Technologie. Deshalb ist es entscheidend, auf Erfahrung zu setzen und einen Partner wie Open Systems zu wählen - einen, der nachweislich globale Projekte erfolgreich umsetzt.
Eines ist sicher: Unternehmen, die diesen Schritt nicht gehen, werden früher oder später ernste Probleme mit der IT-Sicherheit bekommen.
Gibt es einen Aspekt der Zusammenarbeit mit Open Systems, den Sie besonders hervorheben würden?
Wenn ich an Open Systems denke, kommen mir zuerst die Menschen in den Sinn, mit denen wir arbeiten. Ein gutes Beispiel ist unser fester Technical Account Manager, der seit Jahren unser zentraler Ansprechpartner ist. Vom ersten Tag an konnte ich mich auf ihn verlassen. Ich weiß, dass er mich sofort anrufen würde, wenn etwas schiefliefe - und genauso selbstverständlich greife ich selbst zum Hörer, wenn ich etwas besprechen muss.
Und das geht über ihn hinaus. Es gibt viele Menschen auf allen Ebenen von Open Systems, auf die ich mich immer verlassen kann. Es ist ein großartiges Gefühl, einen Partner zu haben, zu dem man über Jahre Vertrauen aufgebaut hat - einen, von dem man weiß, dass er sich sofort meldet, wenn etwas Kritisches passiert. Und umgekehrt weiß ich, dass ich jederzeit jemanden anrufen kann - ob technische Frage, neue Idee oder konkreter Bedarf, etwa zu einer Firewall oder Netzverbindung - und ich bekomme immer zuverlässige Unterstützung.
Diese persönliche Verbindung, die offene Kommunikation und das starke Verantwortungsbewusstsein - das kommt mir in den Sinn, wenn ich an Open Systems denke. Ihr Team übernimmt wirklich Verantwortung dafür, unser SD-WAN stabil zu halten. Auf dieses Engagement kann ich mich verlassen.
Ein prägendes Beispiel war der Beginn der COVID-Pandemie: In kürzester Zeit aktivierten wir gemeinsam VPN-Lizenzen, um bis zu 5.000 Mitarbeitenden den sicheren Zugriff auf das Unternehmensnetz aus dem Homeoffice zu ermöglichen - nur zwei Wochen vor dem ersten Lockdown. Damals war noch nicht einmal klar, ob es dazu kommen würde - aber wir hatten ein gutes Gespür. Und als es ernst wurde, waren wir bestens vorbereitet. Dank der schnellen Umsetzung mit Open Systems lief der Betrieb von Kelvion nahtlos weiter.
Die Überlegung hinter dem Schritt.
Warum das Zusammenführen von Compliance, modernem Fernzugriff und Zero Trust ein schlankes Team wie das von Kelvion die Kontrolle über ein globales Netz behalten lässt.
Gleiches Problem, anderes Logo?
Sagen Sie uns, was Sie heute betreiben, und wir sagen Ihnen ehrlich, was sich ändert.


